Friday, November 15, 2019

“He’s got the whole wide world in His hands”

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Ausgetretene Pfade
Henk Moorman
 
 
 
 
Du hörst jetzt eine Predigt von Henk Moorman aus der Gemeinde Kampen über das Thema: Ausgetretene Pfade.
 
Dazu möchte ich erst mal einen Teil aus dem Hebräerbrief lesen, Hebr. 2, 10-18:
 
Denn es geziemte ihm, um dessentwillen alle Dinge und durch den alle Dinge sind, indem er viele Söhne zur Herrlichkeit führte, den Urheber ihrer Errettung durch Leiden vollkommen zu machen. Denn sowohl der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden, sind alle von einem; aus diesem Grund schämt er sich nicht, sie Brüder zu nennen, indem er spricht:  Kundtun will ich deinen Namen meinen Brüdern, inmitten der Gemeinde will ich dir lobsingen. Und wiederum : Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen. Und wiederum:  Siehe, ich und die Kinder, die Gott mir gegeben hat. Weil nun die Kinder Blutes und Fleisches teilhaftig geworden sind, hat auch er in gleicher Weise daran Anteil gehabt, um durch den Tod den zunichte zu machen, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel, und um alle die zu befreien, die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren. Denn er nimmt sich doch wohl nicht der Engel an, sondern der Nachkommenschaft Abrahams nimmt er sich an. Daher mußte er in allem den Brüdern gleich werden, damit er barmherzig und ein treuer Hoherpriester vor Gott werde, um die Sünden des Volkes zu sühnen, denn worin er selbst gelitten hat, als er versucht worden ist, kann er denen helfen, die versucht werden.
 
Was lehrt uns das? Heutemorgen haben wir in den Liedern schon  gehört, daß wir ausfindig machen, wer und wie Gott in Wirklichkeit ist.  Wir sind dabei, in unserem Denken zu verändern, aber ab und zu merken wir sehr klar, daß wir uns dabei sehr anstrengen müssen. Wir hören manchmal Gedanken, wovon wir wissen, daß wir die schon Jahrzehnte gehört haben und trotzdem scheint es, alsob die kein Teil unseres Wesens werden können, alsob sie nicht vom Kopf ins Herz landen können, wiesehr wir uns danach auch sehnen und wie sehr wir auch unser Bestes tun.
 
Ich mußte an das Gleichnis vom Sämann denken, wo Jesus erzählt, wie eine ganze Menge gesät wird, aber am Ende keine Frucht bringt. Das Erste, was schief ging, war, das an den Weg gesät wurde, und nicht an einen Asphaltweg, denn den gab es damals nicht. Jene Wege aber gingen durch die Gefilden. Und warum sind es Pfade geworden? Weil jene Leute immer den gleichen Weg gingen, immer denselben Trajekt, wodurch der Weg vom vielen Gehen allmählich härter wurde. So kann man reden von einem ausgetretenen, befestigten Pfad. Die Saat fällt auf dem Weg aber findet keinen Zugang zum Boden, weil es sofort von Vögeln aufgefressen wird. Es hat also keinen Effekt, es bewirkt nichts.
 
 
Ausgetretene Pfade. Ich denke, daß man diesen auch mal in der Gedankenwelt mancher Leute begegnet. Als Mensch hat man dann ausgetretene Pfade in sich selbst, indem man bestimmte Sachen so oft gehört hat, indem man geistlich in einer bestimmten Kirche oder Gemeinde erzogen worden ist, wo man das Evangelium kennengelernt hat. Indem man bekannt gemacht wurde mit bestimmten Lehren, die dir nicht in Freiheit dargereicht wurden, sondern die dir eingeprägt wurden.  Wenn ich an mich selbst denke, dann sehe ich mich wieder in meinen Gedanken mit meinem Notizbuch, schreibend und Gedanken aufzeichnend, die zunächst im Kopf aufgeschlagen werden mußten, denn dann wußte man wenigstens, wie einiges ineinander steckte und zusammenpaßte.
 
Einerseits ist es nicht verkehrt, in geistlichen Sachen unterrichtet zu werden und sich darin zu vertiefen. Es geht aber um die geistliche Atmosphäre, in der das passiert und um den Geist, durch den die Lehren so ausgetreten werden. Warum ist das notwendig?  Jemand, der aufrichtig ist und die Wahrheit erkennt, wird sie mit Freuden annehmen. Dazu ist est nicht notwendig, einen zu drängen oder zu zwingen und endloses Wiederholen nützt auch nichts.  Wenn diese Methode trotzdem angewandt wird, dann entstehen an einem gewissen Augenblick ausgetretene Pfade im Denken eines Menschen. Wenn danach anderer Samen auf diese ausgetretene Pfade gesät wird, der Samen der Freiheit, dann spürt man, daß dieser gute Samen nicht einmal die Gelegenheit, zu keimen bekommt, weil der Boden so hart ist. Dahinter steckt oft die Ansicht,  daß der Glaube eine Frage des Übertragens und Annehmens von einem Denksystem ist, einem Denksystem von Lehren und gewissen Wahrheiten, von Gedanken und Aussprachen, wie Gott ist und wie die Wirklichkeit sich verhält.  Und dieses ganze System wird dann angenommen und dann sagt man: „Ja, ich glaube das“. Und das ist dann dein Glaube. Du bekommst gewissermaßen ein ganzes Paket dargereicht, zu dem man sagt: Ja, das akzeptiere ich, und dann hat man Glauben.
 
Man merkt öfters bei jenen Leuten, die in dieser Weise glauben, daß die nicht sagen: Ich glaube, sondern : wir glauben oder: In unserer Gemeinde glauben wir, daß das und das die Wahrheit ist. Man hat dann sozusagen einen „Paketglauben“ . Man bekommt ein Ganzes aufgetischt, was einem tüchtig eingeprägt wird, wie z.B. mathematische Lehrsätze. Eine Frage der endlosen Wiederholung um es einem richtig einzuprägen. Und versuche dann, es wieder los zu werden!
 
Was sind nun eigentlich diese ausgetretene Pfade? Du kannst, denke ich, selbst wohl Beispiele geben, z.B. was ich soeben nannte: die Auffassung, daß der Glaube eine Frage des Akzeptierens von einem ganzen Paket an Wahrheiten ist, die einem eingeschärft werden sollen. Andere Beispiele sind ein Gott, der Gehorsam von Menschen fordert.  Gott spricht und der Mensch gehorcht blindlings. Das ist auch ein ausgetretenes Pfad. Wie tief ist diese Auffasung nicht bei manchem im Geist verankert, daß es so zwischen Gott und Menschen bewandt ist?
 
Wenn wir aber Abraham betrachten, der „Vater der Gläubigen“, dann sehen wir, daß die Wirklichkeit anders ist, daß Gott anders ist. Abraham diskutiert einfach mit Gott.  Leider nicht im Moment, wo er dachte, daß er seinen Sohn Isaak opfern sollte, sondern dann, wenn er hörte, daß 2 Städte völlig zerstört werden mußten. Dann sagt er nicht: Gott, du sagst es, du hast gesprochen und es wird einen Grund geben, dem sei so, wer bin ich, daß ich anderer Meinung bin. Nein, dann entsteht ein Zwiegespräch zwischen Abraham und Gott.
Du müßtest es selbst mal nachlesen im 1.Buch Mose 18. Abraham benimmt sich hier auch nicht unterwürfig, daß er zu Gott spricht: Gott, ich möchte nicht frech sein, aber darf ich bitte auch etwas darüber sagen? NEIN. Wenn die Männer, die die Botschaft über Sodom und Gomorra angekündigt haben, verschwunden sind, dann steht hier slichthin: Abraham aber blieb noch vor dem Herrn stehen und Abraham trat hinzu und sagte: Willst du wirklich den Gerechten mit dem Ungerechten wegraffen?  Vielleicht gibt es fünfzig Gerechte innerhalb der Stadt. Willst du sie denn wegraffen und dem Ort nicht vergeben um der fünfzig Gerechten willen, die darin sind? Fern sei es von dir, so etwas zu tun, den Gerechten mit dem Ungerechten zu töten. Eigentlich sagt Abraham zu Gott: Herr, so was kannst du dir doch nicht erlauben. Das paßt doch nicht zu dir? So ein Zwiegespräch, so eine Diskussion hat nichts damit zu tun, daß einer zu allem ja und amen sagt, was der andere behauptet.  Es betrifft hier ein Zwiegespräch mit Gott. Wunderbar ist das. Er wurde offenbar nicht von dieser Art von ausgetretenen Pfaden belästigt. Jedenfalls nicht in dieser Hinsicht.
 
Andere Beispiele von ausgetretenen Pfaden sind die Meinung, daß ein Christ immer positiv, nachgiebig und nett sein soll. Als ob es unchristlich ist, Sachen zu nennen, die nicht richtig sind oder Grenzen zu setzen und klarzumachen, was dein Standpunkt in gewissen Angelegenheiten ist.  Oder die Meinung, daß Gott für mich da ist, um all meine Probleme zu lösen, vor allem meine körperliche Probleme. Und wenn das nicht passiert, dann nagt der Zweifel ob Gott wohl zuverlässig ist oder ob alles mit mir wohl in Ordnung ist.
 
So gibt es noch viele andere ausgetretene Pfade im Denken der Leute. Was soll man damit anfangen? Ich würde sagen: Umackern !  Mache daraus einen lockeren Acker, in dem der Samen von der Freiheit, von der Wiederherstellung  und von der Liebe Gottes Wurzel treiben kann. Wer hier versucht, zu säen, wird bald erfahren, daß das nicht immer so leicht geht, wie man sich das wünscht.  Warum geht es manchmal so schwer?  Weil diese Pfade, diese Gedankenlaufe oft durch Angst in Stand erhalten werden. Darum habe ich auch diese Verse aus dem Hebräerbrief gelesen. Durch Angst werden sie in Stand erhalten und Angst macht einen Menschen zum Sklaven eines Denksystems. Das ist unausweichbar. Das ist immer die Art und Weise, wie Menschen unter der Knute gehalten werden, indem man sorgt, daß er Sklave eines Systemdenkens wird. Welches System ist unwichtig denn jedes System ist des Lebens Feind. Darum liebt Gott jene Leute, die den Mut haben, selbständig zu denken, befreit von jedem Systemdenken.
 
Wie das hervorgeht sehen wir z.B. in der Geschichte von den Freunden Daniels: Schadrach, Meschach und Abednego in der Geschichte von der Anbetung der riesigen Statue, die Nebukadnessar errichtet hatte.  Die ganze Menschenmasse wirft sich zu Boden, weil Herolde im Namen des Königs gesagt hatten, daß sobald man den Klang von Zither, Dudelsack und Hornpfeife hörte, man von ihnen erwartete, daß man sich zu Boden werfen würde angesichts der Statue. Und dann steht da so ganz einfach: deshalb fielen alle Völker nieder. Logisch eigentlich, denn es wurde gleichzeitig gesagt, daß wer nicht anbete, sofort in den brennenden Feuerofen geworfen werde. Der bloße Gedanke, daß neben dem Bild auch der Ofen aufgestellt wurde. Daraus ergibt sich, daß Nebukadnezar sich sehr bewußt war, daß ohne diese Drohung die Menschen sagen würden: Wir werfen uns nicht zu Boden vor einem Bild, das machen wir keineswegs, wir wollen unsere Würde behalten. Aber wenn man sich entscheiden muß, entweder in die Knie zu gehen oder in den Ofen geworfen zu werden !
Deshalb gehorcht jeder, ausgenommen die drei Freunde, schließlich aus Angst vor dem Tode.
Denn man hatte nur die Wahl: sich vor dem Bild niederwerfen und das System akzeptieren oder der Tod.
 
Das Bild war dann auch sehr imposant: 60 Ellen hoch, das sind ungefähr 30 Meter. Sagen wir mal ein Gebäude von 10 Etagen, so hoch war das Bild. Diese riesige Abmessungen sind kein Zufall. Die sind so gewählt, damit andere Leute beeindruckt werden, damit sie wissen, wie klein, winzig und verletzbar sie sind. Das charakterisiert die Geister, die dahinter stecken, die Gedankenwelt des Gegners von Gott, der immer einschüchtern und beherrschen will und der sagt, daß es immer höher werden muß: Hoch, höher, am Höchsten, der dem Menschen ein Gottesbild aufzwingen will, das sehr groß und sehr hoch ist, so unmenschlich hoch, daß Gott eigentlich unerreichbar ist.
 
Wenn wir dann sehen, wie unser Gott ein Bild macht: den Menschen, nach seinem Bild und Gleichnis, ungefähr 1.80 M. hoch. Höher ist nicht nötig, dann denke ich: So ein anderer Charakter.
Die Todesfurcht is sehr stark anwesend, die macht, daß Leute sich unterwerfen, und nicht ein normaler Tod, nein, ein Feuerofen, man könnte vielleicht von „der Hölle“ reden. Es gibt religiöse Strömungen, die sagen: Nur mit dem Tod können wir die Leute nicht genügend einschüchtern, wir machen es noch schlimmer: Feuer dazu. Wir wollen den Leuten einprägen, daß sie zur Hölle fahren, falls sie nicht gehorchen, damit wir sicher sind, daß sie große Angst haben, sodaß wir sie zum Sklaven unseres Systems machen können.
 
Und was zu denken von der Geschichte Gideons, der mit 300 Männern die Feinde Israels verscheuchte, nämlich die Midianiter, die dort lagerten. Gideon und seine 300 Männer, sie verscheuchen mit ihren Fackeln und Hörnern ein Heer von über 100.000 Kriegern und nicht weil Gideon und seine Männer solch tüchtige Krieger waren. Die Midianiter wurden verjagt ohne daß gekämpft werden mußte. Wenn Gideon vom Herrn den Auftrag bekommt, die Midianiter zu verjagen, spricht er: Meine Tausendschaft ist die geringste in Manasse und ich bin der Jüngste im Haus meines Vaters. Gideon selbst war kein Kraftmeier, kein imposanter Kerl.  Gott war trotzdem imstande, durch Gideon zu wirken, weil er erst was anderes getan hatte. Er hatte in seinem eigenen Dorf nämlich den Altar umgerissen und die Aschera des Baal umgehauen, weil Gott ihm das befohlen hatte.
 
Und das bedeutete auch was. So eine Aschera, ein geweihter Pfahl, war auch sehr hoch, zu der man hinaufschauen mußte. So ein Ding schaut auf dich herab, man fühlt sich klein dabei und man bleibt davon weg, weil es einem Abgott gewidmet ist.  Fertig, Schluß. Es passt einem nicht, das fragwürdig zu machen,  das wäre gotteslästerlich. Diese Art von Angst steckt dahinter und wehe dem, der es wagt, diese Geweihtheit diskutabel zu machen, der ladet sich den Zorn Gottes auf den Hals. Man bleibe lieber ferne davon !
 
Trotzdem macht Gideon es, mit seinen Freunden, aber er tut es in der Nacht, weil er sich vor dem Haus seines Vaters und vor den Männern der Stadt fürchtete, weil er dachte: hierüber werden sie sich nicht freuen, jeder kehrt sich wider mich, wenn sie das sehen.
Was für eine Art von starker Kraft macht, daß Menschen nicht tun, was sie eigentlich tun möchten? Die Furcht vor dem, was die Leute sagen werden, meine Verwandte, meine Nachbarn? Gideon fürchtete sich allerdings, und trotzdem tat er es. Aber es wurde heller Tag und die Einwohner des Dorfes erwachten und sagten staunend: Was, ist der Altar verschwunden und auch der geweihte Pfahl? Was ist denn jetzt geschehen?  Sie forschen nach und entdecken schnell, daß Gideon es getan hat. Also, was machen die Leute ? Sie wenden sich nicht an Gideon sondern an seinen Vater Joas, draußen vor der Tür soll er sich verantworten und sie sagen: Joas, bringe deinen Sohn hinaus, er soll sterben. Hier steht er wieder, der Tod, derjenige, der große Angst einflößt. Gideon soll sterben, denn er hat den Altar niedergerissen und den Pfahl umgehauen. Hier erkennen wir die Bedrohung mit dem Tod, der das System aufrechterhält und dafür sorgt, daß die Menschen nicht den Mut haben, sich von dem Systemdenken zu lösen.
 
Es ist wunderbar zu sehen, wie der Vater von Gideon reagiert. Er tut um des lieben Friedens willen nicht, alsob nichts wichtiges passiert ist. Er versucht seine Nachbarn nicht mit Worten zu beschwichtigen, als sei dies alles die Folge einer Party und Betrunkenheit von Lausbuben. Und er entschuldigt sich auch nicht.  Er sagt: Wenn Baal ein Gott ist, soll er für sich selbst Anklage erheben, weil man seinen Altar umgerissen hat. Und wenn du meinen Sohn berührst, dann wirst du heute selbst sterben müssen.  Vielleicht nicht nuanciert und höflich , aber klipp und klar. Dieser Vater ist meines Erachtens ein gutes Bild von Gott:
Ein Vater, der es für dich aufnimmt (für dich in die Bresche tritt) und hinter dir steht.
 
Und weg war der Altar und weg der geweihte Pfahl. Diese Sachen lassen sich also in Frage stellen. Man kann sie sogar umhauen: Weg damit! Und es gibt eine Menge von diesen geweihten Pfahlen, nämlich Ideeen und Lehren, welche man in Ruhe lassen soll.
Der Gedanke, das Gott völlig anders ist, nicht der Gewaltherrscher, der sich hoch über dich erhebt und bei dem verglichen man sich ganz winzig fühlt, das kann man nicht überall erzählen. Der Gedanke, daß man einem Gemeinde-vorstand in allem gehorchen soll, desgewünscht ein Formular unterschreiben, wenn man Mitglied werden möchte, wodurch man verspricht, daß man sich dem Vorstand unterwirft, das soll man auch nicht in jeder Gemeinde in Frage stellen, denn dann würde man sozusagen auch einen geweihten Pfahl umhauen. Und dann gibt es Leute, wie der Gideon, die sagen: Gib her die Axt, ich werde mich nicht durch Angst davon abhalten lassen. Ich denke, daß er schon soviel von Gott verstanden hatte, daß er sich bewußt war, daß der Vater hinter ihm stand, auf den er sich verlassen konnte, der ihn nicht fallen lassen würde.
 
Was zu denken von den Israelitern in Ägypten, wenn wir über Angst und Systeme reden, die für die Ägypter unter Zwang und Bedrohung und Mis-Handlung Bauarbeiten verrichten mußten? Sie mußten Ziegelsteine backen und davon große Vorratstädte bauen, arbeiten an Konstruktionen. Die zig-ste religiöse Konstruktion, nicht weil sie es gerne taten sondern aus reiner Furcht.
 
 
Der Pharao versuchte auch, sie einzuschüchtern, denn an einem gewissen Moment sagt er: Das Volk will nicht auf mich hören und weiterhin wächst das Volk so schnell, daß es bald zahlreicher ist als wir.  Weißt du, was wir tun werden? Wir werden die Jungen, sobald sie geboren sind, töten. Das heißt einschüchtern! Hier hat man wieder die Todesdrohung! Büchstäblich steht hier geschrieben: Alle Sohnschaft wird getötet, das, was männlich ist. Das hat nichts mit Mann oder Frau zu tun sondern mit dem, was männlich ist im Wesen des Menschen, mit dem, was im Menschen sich erheben will, was den Mut hat, sich zu erheben und zu sagen: Wir akzeptieren diese Sklaverei nicht länger. Diese Geisteskraft, dieser Drang in dem Menschen, wenn das unterdruckt werden kann, dann hat man Sklaven, dann weiß man, das man Herr ist. Alle Sohnschaft wird getötet, damit man nicht den Mut hat, sich aufzulehnen.
Gott gibt die Lösung in Hebr. 2: Jesus kommt und gibt sein Leben, damit durch seinen Tod jeder, der durch Angst vor dem Tod zum Sklaven geworden war, befreit werden könnte. Das ist der Schlüssel von Gott: befreit zu werden von dieser Sklaverei, dieser Furcht, dieser Neigung, weiter zu gehen auf den ausgetretenen Pfaden, weil die sicher scheinen und man kein Risiko eingeht. Gott sagt: Ich habe etwas ausgedacht, wodurch du sagen kannst: Der Tod? Ich werde ihn in Ewigkeit nicht mehr sehen. Ich brauche mich nicht länger zu fürchten.
Erlöst werden von Sklaverei, die durch Todesfurcht verursacht wird. Dem-zufolge denke ich, daß wir uns öfters über den Tod unterhalten sollen. Darüber wird nicht geredet, aber warum nicht? Gibt es hier vielleicht doch den Gedanken, das der Tod etwas unheimliches ist, dem man lieber ferne bleibt? Man könnte sagen, daß es kein Thema ist, wodurch man fröhlich wird. Warum würde man darüber dann plaudern? Ist hier vielleicht von dem einfältigen Gedanken die Rede, daß, wenn man nicht über den Tod redet, es auch keinen Tod gibt ? Vielleicht verbirgt sich hinter diesem Gedanken eine große Furcht, die von Ungewißheit oder Unklarheit verursacht worden ist. Mir wurde es mal verdeutlicht, als einer zu mir sagte: Jeder weiß, daß der Moment kommt, wo man den irdischen Körper verlassen muß. Es kommt nur darauf an, wie man es betrachtet, denn abreisen bedeutet auch ankommen. Jemand, der hier weggeht, geht irgendwo hin. Von der anderen Seite betrachtet, kommt einer also an und das heißt dann sterben,  hinscheiden aber gleichzeitig auch ankommen. Es kommt nur darauf an, von welcher Seite man es betrachtet. Es geht darum, daß sterben gelöst wird von Furcht, denn dadurch bleibt der Mensch Sklave.
Jesus hat uns von der Angst vor Tod und Hölle befreit. Und hier, vor allem hier, hat Gott seine Liebe zum Menschen gezeigt. Liebe bedeutet mehr als tiefe, warme Gefühle gegen einen hegen. Liebe heißt, etwas wesentliches für jemand tun, damit er weiter gehen kann, oder besser gesagt: leben kann. Man braucht sich nicht mehr hinzuwerfen. Besser gesagt: Gott neigt sich zu dir hinüber! denn er ist größer als du bist und der Stärkere passt sich dem Schwächeren an. Das ist so köstlich am Evangelium und so liebenswürdig von Jesus, daß alles genau umgekehrt ist als in der Welt.
Jesus befreit, Er steht hier, er versöhnt deine Sünden! Ein herrliches Wort, dieses Versöhnen. Es steht hier sehr kompakt. Hier steht: Jesus versöhnt dich mit Gott, indem er dir deine Sünden vergibt oder weggetragen hat oder ans Kreuz gebracht hat. Ich versöhne dich mit Gott, sagt Jesus.
Und das ist das Merkmal des Charakters von Gott: Immer wieder zusammen- bringen was zusammengehört. Gott und der Mensch. Aber auch der Mensch mit seinem geteilten Inneren, damit man in seinem Innern wieder eins wird und man Frieden in sich selbst hat. Das ist gemeint mit Frieden auf Erden!
Gottes Gegner versucht immer auseinanderzureißen was zusammen gehört. Das Werk, was Gott durch Jesus vollbracht hat, ist, beieinander bringen was zusammen gehört. Versöhnung heißt zusammenführen, Frieden schaffen. Jesus versöhnt dich mit Gott, das heißt: Es ist in Ordnung zwischen dir und Gott.
Die nächste Frage ist dann: Bist du auch mit dir selbst versöhnt? Hast du Frieden in dir selbst? Denn das eine ist nicht möglich ohne das andere. Bist du auch mit dir selbst versöhnt? Was ich damit meine? Einerseits, daß du bist, wer du sein möchtest oder sein sollst. Vielleicht, wie du meinst, daß du sein sollst in den Augen anderer Leute oder sogar sein sollst, um den Normen Gottes entsprechen zu können. Andererseits, wie du jetzt im Alltag bist mit deinen Mängeln und Nöten, mit deinen menschlichen Seiten, mit Eitelkeit und Selbstsucht, so dann und wann. Mit deinen Unbequemlichkeiten und Gebrauchsanleitung, mit deinen Fehlern, mit allen Sachen, wofür du dich schämst. Diese beide, dein Idealbild von dir selbst und dein wirkliches Selbst, sind die mit einander versöhnt? Denn wenn diese zwei ganz verschieden sind, dann muß man immer zwischen diesen beiden hin und her. Das Ergebnis ist dann Zerrissenheit und Spannung in dir selbst. Das Schöne ist, daß diese zwei, wer du sein möchtest und wer du bist, in Jesus sich vereinen.  Die werden eins in Jesus, wodurch man sagen kann, daß dieses selbst, dein Inneres, der alltägliche Mensch mit seinen Mängeln, einfach gut vor Gott ist. Lebe dann dein Leben in diesem Bewußtsein und versuche nicht, in die Haut deines Idealbildes zu kriechen, indem du nach aussen hin eine andere Gestalt annimmst als du in Wirklichkeit bißt. <!-- D(["mb","\u003c/font\>\u003c/span\>\u003c/p\>\n\n\u003cp\>\u003cspan lang\u003d\"de\"\>\u003cfont face\u003d\"Times New Roman\"\>Jesus bringt diese beide zusammen und das fängt mit Vergebung an, denn hier wird die Liebe des Vaters sichtbar. Der Vater liebt dich, bedingungslos und allesumfassend, d.h. er akzeptiert dein Leben wie es jetzt aussieht und nicht das Idealbild, befreit von allen Sachen, die nicht dazu gehören. Also: Komm zum Vorschein, einfach wie du bist ohne Zustimmung zu suchen und ohne dich zu fragen, ob du wohl akzeptabel vor Gott bist. Entspreche ich jetzt seinen Ideeen und hohen Idealen? Wenn du mit Gott lebst, wird das wie von selbst zum Vorschein kommen, es ist eine logische Fortwirkung.\u003c/font\>\u003c/span\>\u003c/p\>\n\n\u003cp\>\u003cspan lang\u003d\"de\"\>\u003cfont face\u003d\"Times New Roman\"\>Versöhnung ! Auch bei diesem Wort Versöhnung, Vereinigung also, denke ich an den alten und den neuen Menschen, weil hier öfters unterschieden wird. Bei vielen Menschen ist seir Ihrer Bekehrung eine Spalte zwischen ihrem alten Leben (vor der Bekehrung) und ihrem neuen Leben (nach der Bekehrung) entstanden. Vor der Bekehrung was es „der alte Mensch“ und nach der Bekehrung „der neue Mensch“ . Dadurch ist eine Art von Gegensätzlichkeit, eine Art Feindschaft, ins Leben gerufen worden dem alten Menschen gegenüber, so wie du warst vor deiner Bekehrung. Denn diesen neubekehrten Menschen wurde gesagt: Jetzt hast du ein neues Leben angefangen und das heißt, daß du das Leben, das du bis auf den heutigen Tag geführt hast verleugnen sollst. Da sollst dich davon distanzieren, weil es nichts taugte.\u003c/font\>\u003c/span\>\u003c/p\>\n\n\u003cp\>\u003cspan lang\u003d\"de\"\>\u003cfont face\u003d\"Times New Roman\"\>Aber alles was man seit der Jugendzeit erlebt hat, hat uns auch Gestalt gegeben, und in mancher Hinsicht auch misgestaltet und beschädigt. Gewiß. Aber man ist wer man ist durch alles, was man erlebt hat, Positives und Negatives. Das ist eine Gegebenheit. Zweifelsohne sind da Sachen passiert, die dich verletzt haben und wovon die Spuren in deinem Inneren noch anwesend sind. Aber der Psalmendichter spricht zu Gott: „Bewahre meine Tränen in deinem Krug“, was gesagt wurde im Bewußtsein, daß Gott gegenwärtig war bei allen Erlebnissen, die man in seinem früheren Leben mitgemacht hat.&nbsp; „Ich war dabei“ sagt Gott,&nbsp; „und ich habe es gesehen“. Deine Tränen sind nicht verschwunden, ich habe sie in meinem Krug aufgehoben. Anders gesagt: Ich habe sie nicht vergessen, deine Tränen, damit machen wir noch mal was, denn deine Kummer soll völlig weggenommen werden.&nbsp; ",1] ); //-->
Jesus bringt diese beide zusammen und das fängt mit Vergebung an, denn hier wird die Liebe des Vaters sichtbar. Der Vater liebt dich, bedingungslos und allesumfassend, d.h. er akzeptiert dein Leben wie es jetzt aussieht und nicht das Idealbild, befreit von allen Sachen, die nicht dazu gehören. Also: Komm zum Vorschein, einfach wie du bist ohne Zustimmung zu suchen und ohne dich zu fragen, ob du wohl akzeptabel vor Gott bist. Entspreche ich jetzt seinen Ideeen und hohen Idealen? Wenn du mit Gott lebst, wird das wie von selbst zum Vorschein kommen, es ist eine logische Fortwirkung.
Versöhnung ! Auch bei diesem Wort Versöhnung, Vereinigung also, denke ich an den alten und den neuen Menschen, weil hier öfters Unterschiede gemacht werden. Bei vielen Menschen ist seit Ihrer Bekehrung eine Spalte zwischen ihrem alten Leben (vor der Bekehrung) und ihrem neuen Leben (nach der Bekehrung) entstanden. Vor der Bekehrung was es „der alte Mensch“ und nach der Bekehrung „der neue Mensch“ . Dadurch ist eine Art von Gegensätzlichkeit, eine Art Feindschaft, dem alten Menschen gegenüber, der du warst vor deiner Bekehrung ins Leben gerufen worden. Denn diesem neubekehrten Menschen wurde gesagt: Jetzt hast du ein neues Leben angefangen und das heißt, daß du das Leben, das du bis auf den heutigen Tag geführt hast, verleugnen sollst. Da sollst dich davon distanzieren, weil es nichts taugte.
Aber alles was man seit der Jugendzeit erlebt hat, hat uns auch Gestalt gegeben, und in mancher Hinsicht auch misgestaltet und beschädigt. Gewiß. Aber man ist, wer man ist, durch alles, was man erlebt hat, Positives und Negatives. Das ist eine Gegebenheit. Zweifelsohne sind da Sachen passiert, die dich verletzt haben und wovon die Spuren in deinem Inneren noch anwesend sind. Aber der Psalmendichter spricht zu Gott: „Bewahre meine Tränen in deinem Krug“, was gesagt wurde im Bewußtsein, daß Gott gegenwärtig war bei allen Erlebnissen, die man in seinem früheren Leben mitgemacht hat.  „Ich war dabei“ sagt Gott,  „und ich habe es gesehen“. Deine Tränen sind nicht verschwunden, ich habe sie in meinem Krug aufgehoben. Anders gesagt: Ich habe sie nicht vergessen, deine Tränen, damit machen wir noch mal was, denn deine Kummer soll völlig weggenommen werden.  <!-- D(["mb","\u003c/font\>\u003c/span\>\u003c/p\>\n\n\u003cp\>\u003cspan lang\u003d\"de\"\>\u003cfont face\u003d\"Times New Roman\"\>Daneben sind aber auch eine Menge positive Dinge passiert. Die meisten Menschen hatten gute Eltern oder Erzieher, die, trotz ihren Unzulänglichkeiten aber mit einer Menge guten Absichten, das Beste daraus gemacht haben und gegeben haben, soviel sie konnten. Seid dankbar dafür, denn auch das hat dich zu dem Menschen gemacht, der du jetzt bist. Wo deine Erzieher Fehler gemacht haben, da sollst du ihnen vergeben, wie dein himmlischer Vater dir vergeben hat.\u003c/font\>\u003c/span\>\u003c/p\>\n\n\u003cp\>\u003cspan lang\u003d\"de\"\>\u003cfont face\u003d\"Times New Roman\"\>Indem wir selbst Vergebung akzeptieren und auch wieder anderen vergeben, wirkt sich Versöhnung aus und so wird das uralte Prinzip von Gottes Gegner, das heißt: Verteile und herrsche, durchbrochen von einem anderen Prinzip, das stärker ist: „Führe zusammen und lebe“.\u003c/font\>\u003c/span\>\u003c/p\>\n\n\u003cp\>\u003cspan lang\u003d\"de\"\>\u003cfont face\u003d\"Times New Roman\"\>Es freut mich, daß es uns immer besser gelingt, mit Gottes Hilfe und miteinander Sachen wieder zu vereinen, zusammenführen was zusammen gehört.\u003c/font\>\u003c/span\>\u003c/p\>\n\n\u003cp\>\u003cspan lang\u003d\"de\"\>\u003cfont face\u003d\"Times New Roman\"\>Laß dich versöhnen durch die Liebe des Vaters, die vollkommene Liebe, die alle Furcht austreibt.\u003c/font\>\u003c/span\>\n\n\u003cbr\>\u003cspan lang\u003d\"de\"\>\u003cfont face\u003d\"Times New Roman\"\>Umso bequemer wird es sein, sich neue Gedanken furchtlos anzueignen, in sich aufzunehmen und sich damit an die Arbeit zu machen. Und alle Saat, die gesät wird,jedes Wort, das gepredigt wird, muß überprüft werden ob es die Saat der Freiheit ist, ob es Saat aus Gott ist oder nicht. \u003c/font\>\u003c/span\>\u003c/p\>\n\n\u003cp\>\u003cspan lang\u003d\"de\"\>\u003cfont face\u003d\"Times New Roman\"\>Denn, auch wenn dir neue Gedanken dargereicht werden, ist es wichtig, die nicht als ein Paket von Lehren und Wahrheiten anzunehmen, weil die Gefahr da ist, daß man sich diese, ohne es zu wissen, wieder einpaukt. Die Folge ist, daß diese neue Gedanken wieder ausgetretene Pfade werden. Und so soll man nicht verfahren. Glauben heißt nicht, das mein ein neues Gedankensystem annimmt, sondern es ist ein Abenteuer, wobei man sich mit Gott auf dem Weg macht, um zu entdecken, wer er ist und was er für dich bedeuten will. So einfach ist es.",1] ); //-->
Daneben sind aber auch eine Menge positive Dinge passiert. Die meisten Menschen hatten gute Eltern oder Erzieher, die, trotz ihren Unzulänglichkeiten aber mit einer Menge an guten Absichten, das Beste daraus gemacht haben und gegeben haben, soviel sie konnten. Seid dankbar dafür, denn auch das hat dich zu dem Menschen gemacht, der du jetzt bist. Wo deine Erzieher Fehler gemacht haben, da sollst du ihnen vergeben, wie dein himmlischer Vater dir vergeben hat.
Indem wir selbst Vergebung akzeptieren und auch wieder anderen vergeben, wirkt sich Versöhnung aus und so wird das uralte Prinzip von Gottes Gegner, was heißt: Verteile und herrsche, von einem anderen Prinzip, das stärker ist, durchbrochen: „Führe zusammen und lebe“.
Es freut mich, daß es uns immer besser gelingt, mit Gottes Hilfe und mit-einander Sachen wieder zu vereinen, zusammenzuführen was zusammen gehört.
Laß dich durch die Liebe des Vaters, die vollkommene Liebe, die alle Furcht austreibt, versöhnen.
Umso bequemer wird es sein, sich neue Gedanken furchtlos anzueignen, in sich aufzunehmen und sich damit an die Arbeit zu machen. Und alle Saat, die gesät wird,jedes Wort, das gepredigt wird, muß überprüft werden ob es die Saat der Freiheit ist, ob es Saat aus Gott ist oder nicht.
Denn es ist wichtig, auch wenn dir neue Gedanken dargereicht werden, die nicht als ein Paket von Lehren und Wahrheiten anzunehmen, weil die Gefahr da ist, daß man sich diese, ohne es zu wissen, wieder einpaukt. Die Folge ist, daß diese neue Gedanken wieder ausgetretene Pfade werden. Und so soll man nicht verfahren. Glauben heißt nicht, das man ein neues Gedankensystem annimmt, sondern das es ein Abenteuer ist, wobei man sich mit Gott auf dem Weg macht, um zu entdecken, wer er ist und was er für dich bedeuten will. So einfach ist es. <!-- D(["mb","\u003c/font\>\u003c/span\>\u003c/p\>\n\n\u003cp\>\u003cspan lang\u003d\"de\"\>\u003cfont face\u003d\"Times New Roman\"\>Wir wollen beten:\u003c/font\>\u003c/span\>\n\u003c/p\>\n\u003cbr\>\n\u003cbr\>\n\u003cbr\>\n\n\u003cp\>\u003cspan lang\u003d\"en-us\"\>\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\>Regards\u003c/font\>\u003c/span\>\n\u003c/p\>\n\n\u003cp\>\u003cspan lang\u003d\"en-us\"\>\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\>J.J.M. van der Pluym / Akzo Nobel Technology &amp; Engineering bv\u003c/font\>\u003c/span\>\n\u003c/p\>\n\n\u003cp\>\u003cspan lang\u003d\"en-us\"\>\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\>Tel&nbsp;&nbsp; +31 (0) 26 366 5534\u003c/font\>\u003c/span\>\n\n\u003cbr\>\u003cspan lang\u003d\"en-us\"\>\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\>Fax&nbsp; +31 (0) 26 366 3312\u003c/font\>\u003c/span\>\n\n\u003cbr\>\u003cspan lang\u003d\"en-us\"\>\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\>mail \u003ca href\u003d\"mailto:to:This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.\" target\u003d\"_blank\" onclick\u003d\"return top.js.OpenExtLink(window,event,this)\"\>to:This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.\u003c/a\>\u003c/font\>\u003c/span\>\n\u003c/p\>\n\n\u003cp\>\u003cspan lang\u003d\"en-us\"\>\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\>This message, including attachments, is confidential and may be privileged. If you are not an intended recipient, please notify\u003cb\> \u003c/b\>\u003c/font\>\u003c/span\>\u003c/p\>\n\n\u003cp\>\u003cspan lang\u003d\"en-us\"\>\u003cb\>\u003cfont color\u003d\"#000000\" size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\>\u003ca href\u003d\"mailto:This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.\" target\u003d\"_blank\" onclick\u003d\"return top.js.OpenExtLink(window,event,this)\"\>This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.\u003c/a\>\u003c/font\>\u003c/b\>\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\> then delete and destroy the original message and all copies. You should not copy, \u003c/font\>\u003c/span\>\n\n\u003cbr\>\u003cspan lang\u003d\"en-us\"\>\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\>forward and/or disclose this message, in whole or in part, without permission of the sender.\u003c/font\>\u003c/span\>\n\u003c/p\>\n\n\u003c/div\>\n",0] ); //-->